Nala

Rasse

TWH

 

Name

Nala

 

Wurfname

Brightshininsparkle

 

Züchter

Ivalo Raivn

 

Geschlecht

Hündin, kastriert

  

Wurfdatum

16.10.2018

 

Geburtsland

Dänemark

 

Chipnummer

bekannt

 

Geimpft

Ja, fällig 17.04.2026

 

Eltern (Mutter x Vater):

"Tovekällan's Beautiful Gale" x "Obsidian Malý Bysterec"

Standort:

Fischbachau, Bayern (LK Miesbach, DE) 

 

Abgabegrund:

Durch stark veränderte Lebensumstände, keine artgerechte Haltung mehr möglich. Sie soll aber wieder ein besseres Leben mit mehr Auslastung und Hundekumpel haben. 

 

Bekannte Probleme:

• kann nicht alleine bleiben, hat viel Stress dabei, ist sehr unruhig, heult und hechelt stark und zerstört manchmal herumliegende Gegenstände.

• hat starken Stress, in fremden und belebten Umgebungen.

• hat Angst vor fremden Menschen, vor allem Männern.

• verträgt sich mit den meisten fremden Artgenossen nicht, Ausnahmen bestehen bei intakten Rüden.

• ist sehr territorial und meldet lautstark, wenn jemand ins Haus kommt.

 

Nachricht:

TWH-Hündin Nala "Jemilinari Star Brightshininsparkle", geb. 16.10.2018, knapp 7½ Jahre alt, aus dem FCI-Kennel "Jemilinari Star", ist auf der Suche nach einem geeigneten, neuen Zuhause bei Menschen mit Wolfhundeerfahrung, gerne auch mit Kindern. Ein schon vorhandener, souveräner, intakter Rüde ähnlicher Größe wäre von Vorteil und daher wünschenswert. Auch Katzen wären möglich. Hündinnen, Kastraten oder kleine Hunde sollten nicht in der Familie leben, besser auch keine anderen (Klein-)Tiere, da Nala auch jagdlich motiviert ist.

 

Nala kam im Februar 2022, mit knapp 3½ Jahren zu uns. Soweit uns bekannt ist, waren wir da schon die vierten Besitzer, nachdem sie von der Züchterin als Welpe in ihre erste Familie umgezogen ist. Inzwischen haben sich unsere Lebensumstände stark verändert, so dass wir ihr leider nicht mehr wirklich gerecht werden können. Aus diesem Grund möchten wir ihr gerne ein geeignetes und liebevolles, neues Zuhause bei Menschen mit Wolfhundeerfahrung suchen, die ihr die Zeit und Aufmerksamkeit geben können die sie verdient, weil wir ihr ein schöneres Leben wünschen. Wir geben Nala aber nur in eine geeignete Familie, wenn wirklich alles passt.

 

Wir wurden damals auf Nala über eine Vermittlungsanzeige von Camchatca aufmerksam. Sie lebte mit ihrer Familie an der Nordsee, nicht weit von Camchatca entfernt. Wir haben geschaut, ob es mit uns und Nala passt, und schnell zeigte sich, dass es von beiden Seiten gut passt und da wir damals viel Zeit und Muße für einen etwas arbeitsintensiveren Hund hatten, haben wir sie gerne bei uns aufgenommen.

 

Inzwischen haben wir 2 kleine Kinder, durch den Alltag mit den Beiden sind längere Spaziergänge und Aktivitäten für Nala leider selten geworden und durch Jobwechsel ist es uns beiden auch nicht mehr möglich, sie mit zur Arbeit zu nehmen. Da Nala nicht alleine bleiben kann, ist das schwierig und sie muss dann auch mal in der Box im Auto bleiben, was sie gar nicht gerne mag.

 

Wie erwähnt, lebt Nala bei uns mit unseren 2 kleinen Kindern zusammen, da gab es bisher keine Probleme. Auch in ihrer ehemaligen Familie gab es kleine Kinder, von daher spricht nichts dagegen, wenn Kinder, auch kleine Kinder, in der Familie leben. Man sollte aber darauf achten, dass sie von den Kindern nicht geärgert wird, auch wenn das Schlimmste was hier bisher passiert ist, ein kurzes Bellen war. Nala hat bisher auch nie Ambitionen gezeigt, dass sie die Kinder vor Menschen verteidigen möchte, höchstens eventuell vor Hunden, wenn einer den Kindern zu nah kommen würde. Bei uns gab es bisher aber noch nie Probleme mit den Kindern, außer dass Nala manchmal Essen klaut. Dies bedeutet, egal wo, man darf kein Essen herumstehen lassen, weil sie es bei erster Gelegenheit sonst klauen würde.

 

Nala ist allgemein erstmal eher unsicher, situationsabhängig geht sie auch schon mal aus Unsicherheit nach vorne. Wenn sie sich aber in einer Umgebung sicher fühlt, dann ist sie auch sehr neugierig. Sobald jedoch ein neuer Mensch hinzukommt, reagiert sie erstmal wieder ängstlich. Menschen gegenüber zeigt sie in der Regel nur dann Aggressionen, wenn ihr diese Menschen selbst mit Aggression und Härte begegnen. Gebissen hat sie aber noch nie. Bei Hunden entscheidet die Sympathie und es ist teils auch vom Verhalten des anderen Hundes abhängig, aber mit den meisten, vor allem auch mit kleinen Hunden verträgt sie sich nicht mehr.

 

Innerhalb der Familie verhält sich Nala Erwachsenen gegenüber offen, ist neugierig und freut sich teils sehr überschwänglich (fast etwas aufdringlich) über Heimkehrer. Den Kindern gegenüber verhält sie sich neutral, eher ignorierend und bei Babys sogar sehr vorsichtig. Bekannten gegenüber verhält sie sich ähnlich wie gegenüber der Familie, aber nicht so ausgeprägt. Vor fremden Menschen, vor allem vor Männern hat sie erstmal Angst und geht Fremden daher eher aus dem Weg. Nur wenn sie beim Spaziergang ohne Leine läuft, kann es mal vorkommen, dass sie sich von hinten näher an Fremde heran traut, solange diese sie nicht ansehen. Am schlimmsten ist es, wenn Fremde auf sie zukommen, dann bellt sie aus Unsicherheit und zieht sich gleichzeitig zurück. Bei Frauen, vor allem wenn diese noch jünger sind, ist ihre Angst aber relativ schnell weg.

 

Nala lebt mit uns ländlich, in einem Einfamilienhaus mit Garten in einer kleinen Siedlung. Bei ihren ehemaligen Besitzern an der Nordsee, war es ähnlich. Sie ist sehr territorial / wachsam und meldet lautstark. Wenn sie hört oder sieht, dass jemand ins Haus kommt, dann bellt sie, wie sie es mit den anderen Hunden bei den ehemaligen Besitzern gelernt hat.

 

Die ersten zwei Monate lebte sie mit uns noch in einer mittelgroßen Stadt, wo sie ihre große Angst vor Autos und anderen Fahrzeugen abgebaut hat. Das Stadtleben hat sie da etwas kennengelernt und es geht bedingt, aber sie mag es nicht wirklich und ist auch eher noch gestresst. Allgemein ist sie in fremden und belebten Umgebungen stark gestresst. Für Nala wäre es daher ideal, wenn sie wieder eher ländlich leben könnte, ein großes Grundstück zur Verfügung und einen intakten Rüden als Hundekumpel zur Gesellschaft hätte. Schön wäre auch, wenn sie möglichst nicht alleine bleiben muss, denn Nala kann nicht alleine bleiben. Was aber typisch für die Rasse ist. Sie hat viel Stress dabei, weil sie bei ihren Menschen sein möchte. Dies äußert sich, indem sie sehr unruhig wird, hin und her läuft und auf Tische springt, um zum Fenster raus sehen zu können. Sie hechelt stark aus Stress, heult und zerstört manchmal herumliegende Gegenstände.

 

Mit den meisten fremden Artgenossen verträgt sie sich nicht mehr, was bei TWHs aber nicht ungewöhnlich ist. Ausnahmen mit denen sie sich direkt versteht, gibt es bei intakten Rüden. Hunde aus derselben Straße möchte sie oft angreifen, auch bei kleinen Hunden außerhalb ihres Reviers kann dies passieren. Manchmal macht es auch den Eindruck, dass sie erst dann mit Aggression reagiert, wenn der andere Hund sie angebellt oder schief angeschaut hat. Kommen jedoch zwei große Hunde gemeinsam auf sie zu, dann ist sie wiederum eher ängstlich und will flüchten. Nachdem es aber zwei Beißvorfälle mit einem Nachbarhund und einem kleinen Hund gegeben hat, gehen wir mit Nala ausschließlich nur noch mit Maulkorb spazieren. Erfahrungen aus der Raufergruppe haben gezeigt, dass sie offenbar ein starkes Bewusstsein für „höfliches Verhalten“ hat und andere Hunde maßregeln möchte, die sich daran nicht halten.

 

Katzen im Haus kennt sie, da sie bei uns mit unserer Katze zusammen lebt und hier gab es bisher nie Probleme. Katzen im Freien hingegen würde sie jagen, aber wir wissen nicht was sie tut, wenn sie mal eine erwischen würde. Bei ihrer ehemaligen Familie, soll sie mal für einige Zeit ein Lamm wie ein Junges beschützt haben. Ob dies so stimmt, wissen wir nicht und zu anderen Tieren können wir nichts sagen.

 

Aus diesen Gründen wäre ein schon vorhandener, souveräner, intakter Rüde ähnlicher Größe kein Problem, sondern eher sogar von Vorteil für Nala und daher wünschenswert. Ihr aktuell bester Hundekumpel ist deutlich massiger als sie. Eher kleine Hunde scheint sie, unabhängig von Geschlecht und ob intakt oder kastriert, nicht zu mögen. Daher sollten weder kleine Hunde, noch Hündinnen oder Kastraten in der Familie leben, besser auch keine anderen (Klein-)Tiere. Katzen in der Familie sind wahrscheinlich kein Problem, wenn man sie vorsichtig, mit Bedacht zusammenführt und sie sich langsam kennenlernen können.

 

Nala kennt es im Auto mitzufahren, mag es aber nicht, weil es sie stresst und dies äußert sich oft durch Winseln und ziemlich lautes Jaulen. Extrem gestresst ist sie vor allem, wenn es dunkel ist und sie Auto- und Straßenlichter sieht. Sie kennt die Box im Auto und ist darin gesichert, weil sie beim Transport im Kofferraum ohne Box oft versucht hat, in den Fahrerraum zu springen. Im Auto kann sie in der Box bedingt alleine bleiben, sie mag es aber nicht gerne und hat wohl auch hier etwas Stress, denn trägt sie keinen Maulkorb, dann zerfetzt sie alles was sie durch die Gitterstäbe erreichen kann. Es ist aber die einzige Option, wo man sie einigermaßen für einige Zeit alleine lassen kann. Sie springt trotz allem freiwillig in die Box, ist aber nur wirklich gerne drin, wenn sie vorher in einer Umgebung war, die sie gestresst hat.

 

Einen Zwinger kennt sie nicht, aber sie kennt auch außerhalb des Autos die Box, in der sie eine zeitlang auch gerne geschlafen hat. Im Urlaub hat sie freiwillig auch schon viel Zeit darin verbracht, weil sie die fremde Umgebung gruselig fand und die Box in diesen Situationen ihr sicherer Rückzugsort war.

 

Nala kennt die Basics, wie "Sitz" und "Platz", allerdings lässt sie sich gerne noch etwas bitten, auch "Bleib" klappt nur bedingt. Den Rückruf ("Komm" / "Hier") kennt sie auch, dieser klappt aber bisher nur, wenn keine anderen, interessante Reize sie ablenken. Auch die Leinenführigkeit klappt nur bedingt. Leider fehlt uns hier die Zeit, um die Basics weiterhin mit Nala zu trainieren, um sie gut zu festigen. Hier wäre es wichtig, dass dies in der neuen Familie weiterhin mit liebevoller Konsequenz und viel Geduld auf- und ausgebaut wird.

 

Sie ist jagdlich motiviert und bisher konnten wir beobachten, dass sie besonders auf Rehe, Eichhörnchen, Krähen und Wasservögel, sowie auch auf Katzen im Freien reagiert. Bei Tieren die schneller oder unerreichbar sind, gibt sie jedoch relativ schnell wieder auf, weil dies Energieverschwendung wäre.

 

Soweit uns bekannt ist, ist Nala gesund. Allerdings ist bei den Vorbesitzern ihr linker, unterer Fangzahn abgebrochen. Wir wissen nicht wie es passiert ist, aber bisher macht es ihr keine Probleme.

 

Selbstverständlich bringt Nala auch ihren EU-Heimtierausweis mit in ihr neues Zuhause.

 

Bei Interesse und für mehr Infos bitte direkt mit dem Besitzer, Alexander Blumtritt, per [email protected] und / oder +49 177 7474696, in Verbindung setzen.

 

Ihr findet den Beitrag, mit ein paar Fotos, auch auf unserer Facebook Seite unter...

 

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Betreut von Conny G.