Rasse
beide TWH's
Name
Dafne
Helaku
Wurf-Name
Dafne
Helaku The Wolf I. Lord
Kennelname
"von Da Ma Kennel" (Dafne)
"of Lasvegas" (Helaku)
Züchter
Gabriel & Cosimo Conte (Dafne)
Marika Munk (Helaku)
Geschlecht
Hündin, kastriert
Rüde, kastriert
Wurf
"D" (Dafne)
"H" (Helaku)
Wurfdatum
06.06.2017 (Dafne)
23.10.2017 (Helaku)
Geburtsland
beide Deutschland
Chipnummer
beide bekannt
Geimpft
beide aktuell nein, fällig 2025
(bis 2025 immer regelmäßig geimpft)
Eltern (Mutter x Vater):
Dafne
"Amy Lee von Da Ma Kennel Wolf" x "Bolkan Tana del Lupo"
Helaku
"Daphne the Wolf I. Lady of Lasvegas" x "Secchi Lupusek"
Standort:
Lügde, NRW (LK: Lippe, DE)
TWH-Hündin "Dafne von Da Ma Kennel Wolf", geb. 06.06.2017, aus dem FCI/VDH-Kennel "Da Ma Kennel Wolf", und TWH-Rüde "Helaku The Wolf 𝗜. Lord of Lasvegas", geb. 23.10.2017, aus dem FCI/VDH-Kennel "of Lasvegas", sind auf der Suche nach einem geeigneten, gemeinsamen neuen Zuhause bei Menschen mit Wolfhundeerfahrung. Auch mit Kindern, diese sollten aber dann schon größer, standfest und vernünftig sein, am besten ab Teenageralter. Andere Hunde, sowie Katzen und / oder andere (Klein-)Tiere, sollten aber nicht in der Familie leben, da beide jagdlich stark motiviert sind.
Abgabegrund:
Tod des Besitzer
Bekannte Probleme:
Beide reagieren an der Leine reaktiv bei Hundebegegnungen, während Helaku eher nach vorne geht, bellt Dafne meist nur, würde aber je nach Situation auch nach vorne gehen.
Beide sind jagdlich stark motiviert.
Nachricht:
TWH-Hündin "Dafne von Da Ma Kennel Wolf", geb. 06.06.2017, 9 Jahre alt, aus dem FCI/VDH-Kennel "Da Ma Kennel Wolf", und TWH-Rüde "Helaku The Wolf I. Lord of Lasvegas", geb. 23.10.2017, 8½ Jahre alt, aus dem FCI/VDH-Kennel "of Lasvegas", sind auf der Suche nach einem geeigneten, gemeinsamen neuen Zuhause bei Menschen mit Wolfhundeerfahrung. Auch mit Kindern, diese sollten aber dann schon größer, standfest und vernünftig sein, am besten ab Teenageralter. Andere Hunde, sowie Katzen und / oder andere (Klein-)Tiere, sollten aber nicht in der Familie leben, da beide jagdlich stark motiviert sind.
Seit mein Sohn vor kurzem krankheitsbedingt verstorben ist, leben Dafne und Helaku nur noch mit mir. Wir leben auf einem Hof am Rand einer Kleinstadt, sehr ländlich. Beim Haus ist ein gesicherter Auslauf vorhanden, einen Zwinger kennen sie aber nicht und der hauptsächliche Aufenthaltsort ist im Haus bei der Familie bzw. bei mir. Da ich alleine lebe und selbst sehr krank bin, kann ich die beiden leider nicht behalten. Ich kann mich nicht richtig um sie kümmern und bin auf Unterstützung angewiesen, selbst wenn sie in den Auslauf gehen, was nicht immer leicht zu organisieren ist. Deshalb suche ich für beide ein gemeinsames und liebevolles Zuhause bei Menschen mit Wolfhundeerfahrung, denn die beiden sollen noch ein schönes Leben in einer Familie haben, wo sie als Familienmitglieder integriert werden und noch einiges erleben dürfen.
Mein Sohn hat beide beim jeweiligen Züchter als Welpe geholt und seither haben sie bei meinem Sohn und nun bei mir immer zusammengelebt, deshalb sollen sie nun auch gemeinsam in ein liebevolles, neues Zuhause vermittelt werden. Eine Einzelvermittlung käme nur dann in Frage, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt.
Dafne ist allgemein eher überschwänglich, von ihr gehen z.B. meist die Aktivitäten und Aufforderungen bei Spielen mit Helaku aus, während Helaku hingegen eher der ruhigere Part ist. Beide sind grundsätzlich neugierig und offen, aber wie immer entscheidet am Ende die Sympathie.
In der Familie sind Dafne und Helaku problemlos und verhalten sich Familienmitgliedern gegenüber freudig, bei Begrüßungen auch sehr überschwänglich. Auch Fremde wurden in den letzten Wochen ausnahmslos akzeptiert und freundlich empfangen.
Dafne und Helaku können auch in eine Familie mit Kindern, diese sollten dann aber besser schon größer, standfest und vernünftig sein, idealerweise mindestens im Teenageralter, da beide Hunde sehr kräftig sind und immer noch sehr überschwänglich und ungestüm sein können. Aber auch weil es einen Beißvorfall mit einem Kind gab, dabei wurde das Kind verletzt. Dies war bisher der einzige Beißvorfall, der Auslöser ist nicht sicher bekannt.
Mein Nachbar, der mir unter anderem auch mit den Hunden hilft, öfter mit ihnen spazieren geht oder sie in den gesicherten Auslauf bringt, hat mit seinem 10jährigen Kind die Hunde in den Auslauf gebracht, daher weiß ich nur aus der Erzählung was passiert ist. Das Kind hat im Auslauf größere Äste gesammelt und geworfen, dabei hat es dann wohl versehentlich auch die Hunde, welche schon angefangen haben sollen, aufgeregt nach den Ästen zu sehen, mit den Ästen getroffen. Helaku rannte zu dem Kind und hat, während dieses wieder einen der Äste werfen wollte, dem Kind in den Arm gepackt, eventuell wollte er auch den Ast packen, da war sich mein Nachbar nicht sicher. Durch die entstandene Dynamik und Aufregung kam dann wohl auch Dafne angerannt und hat ins Bein des Kindes gepackt. Aber weder Helaku noch Dafne haben versucht nachzufassen, sondern sind dann sofort weg von dem Kind und haben sich normal, also wie sonst auch verhalten. Das Kind wurde nicht schwer verletzt, war aber beim Arzt.
Die Eltern des Kindes haben keine Anzeige erstattet, aber ich selbst habe es, außer meiner Versicherung, auch beim Ordnungsamt gemeldet, welches das Veterinäramt informiert hat. Daraufhin bekamen beide Hunde die Auflage, Maulkorb zu tragen und wurden aufgrund des Beißvorfalls mit einem Kind als gefährliche Hunde eingestuft. Da Auflagen dieser Art mit den Hunden innerhalb Deutschlands mit umziehen, bedeutet dies für einen neuen Besitzer, dass er sich nicht nur an die Auflagen halten, sondern (je nach Bundesland) auch einen Sachkundenachweis zum Halten von gefährlichen Hunden ablegen und beim jeweiligen Ordnungsamt vorlegen muss. Je nach Bundesland besteht die Möglichkeit, über einen bestandenen Wesenstest, diese Eintragung und die Auflagen aufzuheben.
Nach dem Vorfall hat meine Bekannte, Steffi, sie ist Pflegestelle für Tierschutzhunde, meist Herdenschutzhunde und bereitet diese auf das Leben in ihren zukünftigen Familien vor, angefangen, in den letzten Wochen mit Dafne und Helaku zu arbeiten. Sie hat viel mit ihnen getan, wobei Sicherheit immer vor ging, so dass inzwischen Fremde und auch Kinder nicht nur ausnahmslos akzeptiert, sondern auch freudig begrüßt werden. Die Tage hatte unerwartet das Veterinäramt ganz in der Nähe einen Termin und schaute kurzerhand dann auch kurz hier vorbei. Steffi und eine Freundin von ihr, haben gerade mit den Hunden im Auslauf gearbeitet und die Mitarbeiter des Veterinäramts waren nach eigenen Aussagen richtig erfreut, wie gut alles geklappt hat und wie schön die Hunde mitgemacht haben.
Dafne und Helaku haben bei meinem Sohn früher mit anderen Hunden zusammengelebt, mussten dann aber dauerhaft getrennt werden, weil sie sich nicht mehr vertragen haben. Mit fremden Artgenossen sind sie grundsätzlich nicht mehr verträglich, zudem wurden sie früher als Welpen und Junghunde von kleineren Hunden gebissen, seither mögen sie kleine Hunde überhaupt nicht mehr. Beide reagieren auch an der Leine reaktiv bei Hundebegegnungen, während Helaku eher nach vorne geht, bellt Dafne meist nur, würde aber je nach Situation auch nach vorne gehen. Deshalb sollten keine anderen Hunde in der Familie leben, um Konflikte zu vermeiden. Katzen und / oder andere (Klein-)Tiere sollten besser auch nicht dort leben, da beide jagdlich stark motiviert sind.
Auch für den Fall, dass Dafne und Helaku doch einzeln vermittelt werden müssten, kann man nicht abschätzen, ob es mit einem schon vorhandenen, souveränen, gegengeschlechtlichen, großen Hund klappen kann, da sie nach der Trennung von den anderen Hunden jahrelang nur noch zusammen gelebt haben. Bei Helaku wäre außerdem noch unbedingt zu bedenken, dass er auch kastriert ist und viele Wolfhündinnen Kastraten nicht akzeptieren, was schon mal ernsthafte Angriffe seitens der Wolfhündin auslösen kann. Daher muss vorher immer unbedingt getestet werden, ob eine Zusammenführung möglich ist.
Beide können nicht wirklich alleine bleiben, weder einzeln, aber auch nicht wenn sie zusammen sind. Mit Managementmaßnahmen, wenn sie in einem gesicherten Raum untergebracht werden, dann geht es hier mal für einen kurzen Zeitraum. Hier muss der Raum dann aber verschlossen sein, da beide sowohl Türen als auch Schränke öffnen können und dies auch tun, um sich dann auf die Suche nach Lebensmitteln zu machen und diese zu plündern. Wenn sie jedoch für einen längeren Zeitraum alleine bleiben sollen, dann haben sie viel Stress und fangen an zu heulen. In einem neuen Zuhause kann dies auch gar nicht mehr funktionieren, dies sollte man immer im Hinterkopf behalten. Vor allem auch, weil das "nicht alleine bleiben können" ein großes Problem in der Rasse ist, darüber sollte man sich grundsätzlich im Klaren sein und mehrere Optionen zur Verfügung haben, wenn es nicht klappt, um den Hunden unnötigen Stress zu ersparen.
Dafne und Helaku sind es gewohnt und können problemlos im Kofferraum des Autos, gesichert durch Heckgitter, mitfahren. Dort können sie auch für kurze Zeit, gesichert alleine bleiben. Sie kennen beide auch die Box, in der Dafne Zuhause immer gern geschlafen hat. Wenn möglich sollte man nicht direkt neben Fahrzeugen parken, in denen sich andere Hunde befinden, da sie da auch reaktiv reagieren und dorthin möchten. Grundsätzlich sind sie angeleint, sind in den Situationen auch abrufbar, so dass man solche Situationen aber gut auflösen kann.
Beide kennen die Basics, führen die Signale welche sie kennen sicher aus und sind leinenführig. Sie kennen auch den Maulkorb und tragen diesen draußen beim Spaziergang immer, nun auch wenn sie in ihren gesicherten Auslauf am Haus kommen.
Sie vertragen beide eher helles Fleisch, Trockenfutter vertragen sie gar nicht. An Obst und Gemüse hingegen mögen sie so gut wie alles. Helakus rechte Lefze hängt minimal, so dass er rechts etwas mehr sabbert, wenn er etwas Leckeres sieht. Ansonsten sind keine Einschränkungen bekannt.
Dafne und Helaku bringen nicht nur ihre alten EU-Heimtierausweise mit in ihr neues Zuhause, sondern selbstverständlich auch ihre FCI-Ahnentafeln.
Bei Interesse und für mehr Infos bitte direkt mit der Mutter des Besitzers, Barbara Müller, per +49 1515 2316408 oder ihrer Bekannten, Steffi, per
+49176 42774391, in Verbindung setzen.
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