Rasse
TWH
Name
Finny
Wurfname
ze Studeného
Züchter
Jiří Malimánek
Geschlecht
Hündin, kastriert
Wurfdatum
15.12.2020
Geburtsland
Tschechien
Chipnummer
bekannt
Geimpft
Ja
Eltern (Mutter x Vater):
"Genny z Molu Es" x "Kraken Kuklik"
Standort:
Hundepension La Lupa
Hagenbach, RLP (LK Germersheim, DE)
Abgabegrund:
Plötzlicher Tod des Besitzers
Bekannte Probleme:
· am Anfang allgemein ängstlich und zurückhaltend bei Fremden, besonders Männern gegenüber, würde aber bei Bedrängen nach vorne gehen, sich verteidigen und beißen.
· mag keine Kinder, besonders keine kleinen Kinder.
· kann nicht alleine bleiben, zerlegt dann gerne Dinge.
· unverträglich mit Hunden allgemein, besonders Hündinnen
· ist jagdlich motiviert
· hat eine Gluten Unverträglichkeit
Nachricht:
TWH-Hündin Finny "Finny ze Studeného", geb. 15.12.2020, ist wegen des plötzlichen Tods des Besitzers leider auf der Suche nach einem geeigneten, neuen Zuhause bei Menschen mit Wolfhundeerfahrung, ohne Kinder. Sie soll in Einzelhaltung, daher allgemein keine anderen Hunde. Katzen oder andere (Klein-)Tiere sollten auch nicht in der Familie leben, da Finny jagdlich motiviert ist. Sie befindet sich derzeit in Obhut einer Tierpension / Tierschutzverein.
Finny kommt von einem Züchter aus Tschechien und kam von dort als Welpe zu ihrem ersten Besitzer, bei dem sie unter keinen guten Bedingungen gehalten wurde. Sie wurde von dort aus aus sehr schlechter Haltung nach Deutschland übernommen. Leider wurde sie nicht gut sozialisiert, sie ist allgemein und gerade am Anfang Fremden gegenüber ängstlich und zurückhaltend, besonders bei Männern, geht aber nach vorne um sich zu verteidigen und beißt auch, wenn man sie bedrängt. Sie mag keine Kinder, besonders keine kleinen Kinder, möglicherweise weil sie die manchmal unkontrollierten, hektischen Bewegungen nicht einschätzen kann und damit dann überfordert ist. Deshalb soll sie nur zu Menschen ohne Kinder, um vermeidbare Risiken auszuschließen.
Sie lebte ein paar Jahre bei ihren zweiten Besitzern, zusammen mit einem TWH-Rüden, auf dem gepachteten Campingplatz. Hier musste sie während der Saison viel in einem abgetrennten Bereich bleiben, wegen der vielen meist fremden Menschen. Zum Spätjahr 2024 wurde der Pachtvertrag nicht mehr verlängert, die Besitzer mussten arbeitsbedingt umziehen und die Hunde kamen in die Vermittlung. Finny wurde dann von einem Bekannten der Familie übernommen, der die Hündin kannte, seit sie bei den zweiten Besitzern eingezogen war. Dort lebte sie dann auch mit einem TWH-Rüden zusammen.
Leider ist ihr letzter Besitzer Ende November 2025 plötzlich verstorben, so dass sie und der Rüde in der Tierpension / Tierschutzverein untergebracht werden mussten und ein neues Zuhause suchen. Der Rüde hat seine Familie Ende Januar 2026 gefunden, Finny ist noch auf der Suche. Leider hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass der verstorbene Besitzer Finnys Verhalten, sich aus der Unsicherheit heraus fremden Menschen gegenüber vermeintlich schützen zu müssen und daher diese auch zu beißen, sehr unterschätzt hat und hatte sie deshalb auch nicht mit Maulkorb gesichert. Durch diese Nachlässigkeit kam es leider zu ein paar Beißvorfällen wo Menschen verletzt wurden, einmal auch schwer. Dies wäre mit einer vernünftigen Sicherung vermeidbar gewesen.
Aufgrund dieser Vorfälle bestehen jetzt für Finny Maulkorb- und Leinenpflicht, was aufgrund ihrer Problematik auch gut so ist, denn damit werden nicht nur fremde Menschen geschützt, sondern auch Finny selbst und der Besitzer kann entspannter damit umgehen - was sich ja auch auf den Hund überträgt - und daran arbeiten. Es sollte sich auch jeder darüber im Klaren sein, dass diese Auflagen in der Regel mit dem Hund in ein neues Zuhause umziehen, auch wenn dies in einem anderen Zuständigkeitsbereich bzw. Bundesland liegt.
Wegen Finnys Problematik und der vorangegangenen Situationen, sollte sie nur zu Menschen mit Wolfhundeerfahrung, Erfahrung mit unsicheren und schwierigen Hunden. Menschen die Verantwortungsbewusst sind, viel Geduld mitbringen und sich mit liebevoller Konsequenz und täglichen Routinen Schritt für Schritt ihr Vertrauen erarbeiten, ihr Sicherheit geben und mit ihr arbeiten.
Sie soll in eine Familie, wo sie Einzelprinzessin sein kann, denn sie möchte gerne die volle Aufmerksamkeit ihrer Menschen, welche sie aber auch tatsächlich braucht und nach ihrer Vorgeschichte wirklich verdient hat. Außerdem ist sie allgemein mit anderen Hunden nicht mehr gut verträglich, besonders nicht mit Hündinnen, in der Tierpension / Tierschutzverein kommt sie mit den anderen Hunden gar nicht klar. Auch deshalb sollten keine anderen Hunde in der Familie leben, um vermeidbare Risiken und Konflikte auszuschließen.
Da Finny auch keine Katzen mag und jagdlich motiviert ist, sollten Katzen und / oder andere (Klein-)Tiere auch nicht in der Familie leben.
Sie kann nicht alleine bleiben. Sie hat Stress dabei und zerstört dann gerne alle möglichen Dinge. Selbst als sie mit dem Rüden zusammen gelebt hat, für den dies kein Problem war, konnte sie es nicht. Das ist aber nicht ungewöhnlich, da das "nicht alleine bleiben können" ein großes Problem in der Rasse ist, darüber sollte man sich im Klaren sein und am besten mehrere Möglichkeiten haben, damit sie nicht alleine bleiben muss.
Das Mitfahren im Auto ist kein Problem für sie. Sie ist im Auto in einer Box untergebracht gewesen und kennt diese. Im Auto kann sie in der Box für kurze Zeit alleine bleiben.
Finny kennt die Basics, in einem neuen Zuhause muss man aber damit rechnen, dass dies in der Anfangszeit nicht direkt klappt und erstmal wieder mit Geduld und liebevoller Konsequenz trainiert werden muss. Wenn sie mal Vertrauen gefasst hat, dann kann sie auch sehr nett sein und für Futter und Leckerchen tut sie alles, damit kann man sie z.B. sehr gut beim Training zum Mitmachen motivieren.
Nach Aussage der zweiten Familie hat Finny eine Gluten Unverträglichkeit. Ansonsten hat sie, soweit uns bekannt ist keine sonstigen gesundheitlichen Probleme, Einschränkungen oder Unverträglichkeiten.
Selbstverständlich bringt Finny ihren EU-Heimtierausweis mit in ihr neues Zuhause und natürlich auch, wenn in den Unterlagen des verstorbenen Besitzers auffindbar, ihre FCI-Ahnentafel.
Bei Interesse und für mehr Infos bitte direkt mit der Hundepension La Lupa, Andrea Müller, per +49 176-37667437 (auch per WhatsApp), in Verbindung setzen.
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Betreut von Conny G.